darkdancer

Koffer zu und weg
 
 

On the way to Australia

Sorry guys but the last weeks have been of course very busy.
Aber ich will versuchen an die letzten Eintraege nahtlos anzuknuepfen und die letzten 1 ½ Monate nachzuholen.

Wie ich seit heute weiss ist es nicht die Hanjin China, die unseren Container nach Melbourne bringt. Die hat ihn in China an ein anderes Schiff uebergeben. Der Name erinnert er an eine Tropenkrankheit (da gibt’s doch sicher auch was von Ratiopharm?)... Es ist die Bunga Raya Dua und wie ich heute tracken konnte ist das Schiff auf dem Weg nach Melbourne auch schon an Sydney vorbei. Soll laut Schiffsinfo am 09.01. eintreffen, laut Info Port of Melbourne am 11.1. Danach dauert es noch einmal bis zu 14 Arbeitstage, bis wir endlich unsere Moebel und Sachen wieder haben.
Aber ich greife vor – seit Abreise ist immerhin ne Menge Zeit vergangen und viel passiert.

Angefangen damit, dass wir unseren Zeitplan nicht einhalten konnten. Statt am Mittwoch den 23.11. zu unsere geplanten Abschiedstour aufzubrechen hatten wir das erst am Freitag den 25.11. geschafft. Und auch da nur mit extrem viel Stress. Dabei hatten wir glatt vergessen die Haustuer zu schliessen. Also nicht zu verschliessen – wir hatten sie sperrangelweit offen stehen lassen. Dazu muss man aber erwaehnen, dass wir 2 Eingaenge haben. Der eine ist auf Parkplatzseite und eigentlich ein Hintereingang durch die Waschkueche, der andere liegt auf der anderen Hausseite und ist direkt nur von den Nachbarn einsehbar, die dann die Tuer auch geschlossen hatten.
Es war ein sehr merkwuerdiger Moment das Haus zu verlassen, in dem wir wohnen bleiben wollten bis zu unseren alten Tagen. Traurig auf alle Faelle. Das bevorstehende Abenteuer verblasste da voruebergehend ein wenig.

Weil wir erst so spaet los gekommen sind mussten wichtige Etappen leider auf der Strecke bleiben. Wir mussten die Tour auf Familie beschraenken und konnten uns nicht mehr persoenlich von unseren Freunden in Oesterreich verabschieden. Es war wie vorher weiter ausgesprochen stressig, nur eben eine andere Art von Stress.
Und auch eine ausgesprochen emotionale Zeit.
Wir konnten in dieser Phase schon ueben aus dem Koffer zu leben. Auch wenn wir noch ein paar zusaetzliche Dinge hatten, die am Ende bei meinen Eltern blieben. Bettzeug zum Beispiel.

Meine Eltern hatten uns dann letztlich am 1.12. zum Flughafen Stuttgart gebracht, meinen Dienstwagen hatten wir einen Tag vorher in Sueddeutschland abgegeben.
Wir wurden nur vor dem Airport abgesetzt um die emotionale Seite des Abschieds so kurz wie moeglich zu gestalten. Hatten auch noch reichlich Zeit und hingen am Flughafen rum. Aber besser so als auf den letzten Druecker; zumal das Gepaeck dann schon aufgegeben war und auch gleich durchgecheckt wurde. Das naechste mal bekamen wir das erst am 3.12. in Melbourne wieder zu Gesicht.

Von Stuttgart aus ging es zuerst nach London, wo wir um die 6 Stunden Aufenthalt hatten. Da waren wir schon einigermassen muede aber es hielt sich noch in Grenzen.
Ab London kamen dann die beiden langen Etappen. Erst 12, dann 7 Stunden (Zwischenlandung in Singapur). Und ich kann in Flugzeugen nicht wirklich schlafen = bei Ankunft war ich platt. Dazu kommt, dass jet lag in die Richtung (der Sonne entgegen) besonders heftig zuschlaegt.
Nun, statt Schlaf hatte ich mir dann eben etliche Spielfilme zu Gemuete gefuehrt. Der Airbus A 380 ist schon klasse.

In Melbourne sind wir am 3.12. um 6:30 Ortszeit wie geplant gelandet. In Deutschland war es da 21:30 am 2.12.
Durch den Zoll ging es ohne irgendwelche Probleme, keine Kontrollen und nichts dergleichen. Kaum draussen ging es zur oertlichen Niederlassung meiner Firma um gleich mal unseren Dienstwagen abzuholen (war ein Hyundai i30). Ein Navi gab es dazu – und nach Einladen gings los in Richtung Hotel, das fuer den ersten Monat gebucht war.
Muede und abgespannt gleich in den Linksverkehr gestuerzt, aber nach meinen Erfahrungen von April bis Juni 2011 hatte ich mich sofort wieder daran gewoehnt.

Demnaechst dann die Fortsetzung...

9.1.12 05:07

Werbung


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Drea (12.1.12 16:39)
Unglaublich... Wie schnell die Zeit vergeht, jetzt seid ihr schon über einen Monat dort drüben! So weit weg......... Aber euch scheint es dort wirklich gut zu gehen und das freut mich sehr!

Ganz liebe Grüße
Andrea

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen